Haltung

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Labrador Retriever

Das Wort "retrieve" bedeutet "zurückbringen, auffinden, apportieren". Wie aus dem Wort hervorgeht, ist der Retriever, der zu den Jagdhunderassen gehört, ein Spezialist für die Arbeit nach dem Schuss und wird zum Apportieren von Haar- und Federwild eingesetzt.

Im Verlauf der Jahrhunderte hat sich die Verbindung zwischen Mensch und Hund bekanntlich zu einer einzigartigen Partnerschaft entwickelt. Die Eigenschaften des Hundes verstand der Mensch zu seinem eigenen Nutzen einzusetzen, sei es die Wachsamkeit, die Schärfe, der Schutztrieb, der Hüteinstinkt oder, wie in diesem Fall, den Apportiertrieb. Das Apportieren ist vielen Hunderassen eigen. Hunde tragen allgemein gerne etwas mit sich herum oder bringen es ihrem Besitzer, vielleicht um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken oder auch in der Erwartung belohnt zu werden.

Der Mensch nutzte diese Apportierfreudigeit der Vorfahren unserer heutigen Retriever, indem er durch Kreuzungen und Auswahl bei der Zucht diese und andere für den Retriever notwendigen Eigenschaften zu verstärken suchte, beispielsweise das ausgezeichnete Gedächtnis, die hervorragende Schwimmtechnik, das wasserabstoßende Fell, die gute Nase, die Führigkeit und die Ausdauer.

Zu den Retrievern werden insgesamt 6 Rassen gezählt, das sind neben dem Labrador noch der Golden Retriever, der Flat Coated Retriever, der Curly Coated, der Chesapeake Bay Retriever und der Nova Scotia Duck Tolling Retriever.

Die Retriever Rassen sind für das Apportieren von Wild nach dem Schuß gezüchtet worden. Ihre Leichtführigkeit, ihre ausgezeichnete Nase und ihr freundliches, ausgeglichenes Wesen machen sie aber auch für eine Reihe anderer Aufgaben geeignet. Obwohl als Gebrauchshund gezüchtet, führt heute die Mehrzahl aller Retriever eher das Dasein eines reinen Familienhundes. Gerade ihre freundliche Art und die fehlende Schärfe macht sie geeignet für dieses Leben. Aber Retriever-Besitzer sollten niemals vergessen, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet worden ist. Traurig, der Retriever, der nur im Vorgarten und hinter dem Ofen sein Dasein fristet. Er kann es nicht sagen, er lässt es sich kaum anmerken, aber wie froh währe er, wenn er etwas leisten dürfte.

Viele Leute, selbst einige Besitzer von Labrador Retrievern, wissen leider nicht, das der Labrador eben "Labrador Retriever" heißt und nicht nur Labrador, das ein Labrador Retriever eben keine Mischung aus Labrador und Retriever ist und das es insgesamt 6 Retrieverrassen gibt, die sehr unterschiedlich in aussehen und Wesen sind.

 

© Kennel of Silvermoon

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